Ein Buch über das Lesen

40 Liebeserklärungen an die Literatur
Ein Literaturblogger – Buch

„Wie kam es dazu, dass wir zu Lesern wurden? Wer führte uns zum ersten Mal ans Bücherregal und zeigte uns seine Schätze, welcher Roman bescherte uns durchwachte Nächte, welche Lektüre änderte unsere Sicht auf die Dinge so grundlegend, dass wir nach ihr nicht mehr dieselben waren?“

Anfang Mai habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie ich eigentlich zum Lesen gekommen bin. Bei mir hatte das in gewisser Weise mit meiner kurz zuvor verstorbenen Großmutter zu tun, die wohl die einzige in meiner Familie war, die einen geradezu riesigen Fundus an Büchern in ihrer Wohnung stehen hatte. Aus ihrer Sammlung konnte ich mich stets bedienen. So waren die ersten Romane, die ich als etwa Zwölfjähriger mit zunehmender Begeisterung las, keine Kinder- und Jugendbücher, sondern Werke von Hesse, García Márquez und Hemingway.

Aus diesen Überlegungen ist schnell der sehr persönliche Blogartikel Warum ich lese geworden. Und weil ich neugierig wurde, stellte ich auch anderen Buchbloggern und Literaturbloggern die Frage, warum sie lesen. Womit ich nicht gerechnet hatte, war die große Resonanz auf diese Frage, für die jeder eine ganz andere Antwort fand. Innerhalb weniger Wochen kamen so vierzig Artikel von ganz unterschiedlichen Bloggern zusammen, die sich mit Literatur beschäftigen.

Schnell war die Idee geboren, aus dieser „versehentlichen“ Blogparade ein Buch zu machen. Auch ein Verlag war schnell gefunden. „Warum ich lese“ erscheint als  Gemeinschaftswerk 40 deutschsprachiger Buchblogger im noch jungen homunculus Verlag aus Erlangen, den ich für seine bibliophile Arbeit bereits sehr schätze.

Warum ich lese. 40 Liebeserklärungen an die Literatur

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