Preisverleihung “Eine Uni – ein Buch”

Ich hatte es bereits erwähnt, in diesem Jahr durfte ich mich zu den Jury-Mitgliedern des Projektes “Eine Uni- Ein Buch” des Stifterverbandes und der Klaus Tschira Stiftung in Kooperation mit der ZEIT zählen. Am Dienstag, den 12. Juni wurden jetzt in Hamburg die Preisträger ausgezeichnet.

Helmut Schmidt-Haus in Hamburg

Worum geht es bei “Eine Uni – Ein Buch”?

Im Rahmen eines Wettbewerbs waren alle Hochschulen in Deutschland dazu eingeladen, ein Buch zu auszuwählen, über das ein Semester lang geredet und debattiert werden soll. Dabei war ihnen vollkommen freigestellt, ob sie ein Sachbuch, einen Roman oder eine wissenschaftliche Abhandlung bestimmen. Auch in der Art wie sich die Universitäten mit dem Buch auseinandersetzen, waren sie völlig frei, es können Ring-Vorlesungen, Lese-Kreise, Poetry Slams, Lesungen etc. geplant werden. Die eingereichten Projekte werden von einer Jury beurteilt und zehn von ihnen schließlich vom Stifterverband und der Klaus Tschira Stiftung ausgezeichnet und mit jeweils 5.000 Euro gefördert.

Preisverleihung in Hamburg

Im März wurden die eingereichten Projekte an die Mitglieder der Jury weitergeleitet. Dies waren in diesem Jahr: Prof. Dr. Britta Herrmann (Westfälische Wilhelms Universität Münster, Germanistisches Institut), Dr. Elisabeth Hoffmann (Technische Universität Braunschweig , Leiterin Presse und Kommunikation), Imke Kahrmann (Studierende Lehramt Musik und Deutsch an der Universität Duisburg-Essen und der Folkwang Universität der Künste Essen), Prof. Dr. Olaf Kramer (Universität Tübingen, Seminar für Allgemeine Rhetorik) und meine Wenigkeit.

Nach einer spannenden Führung durch die Redaktionsräume der ZEIT, inklusive einer Besichtigung des Büros von Altkanzler Helmut Schmidt (das übrigens immer noch nach Zigarettenrauch riecht) ging es zur feierlichen Übergabe der Preise an die zehn ausgewählten Projekte. Durch die Veranstaltung führte Manuel J. Hartung, Ressortleiter’Chancen’ bei der ZEIT.

 

Die zehn Gewinner

Die Projekte der folgenden zehn Hochschulen wurden ausgezeichnet und werden mit je 5.000 € gefördert:

1. Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden

mit: Heidi Benneckenstein – Ein deutsches Mädchen

2. Universität Augsburg

mit: Wissenschaft und Kreativität. Eine Selbstvergewisserung

3. Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften, Berlin

mit: Bürnau/Friederike/Hückstädt/Hauke – 95 Anschläge. Thesen für die Zukunft

4. Bard College Berlin

mit Mary Shelley – Frankenstein oder Der moderne Prometheus

5. Universität Bremen

mit Sven Beckert: King Cotton. Eine Geschichte des globalen Kapitalismus

6. Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

mit: Aldous Huxley – Schöne neue Welt

7. Fachhochschule Erfurt

mit: Jon Ronson – Die Psychopathen sind unter uns

8. Theologische Hochschule Friedensau

mit: Byung-Chul Han – Müdigkeitsgesellschaft

9. Evangelische Hochschule Nürnberg

mit: Niko Paech: Befreiung vom Überfluss. Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie

10. Universität des Saarlandes

mit: Herbert Wehner – Selbstbesinnung und Selbstkritik. Gedanken und Erfahrungen eines Deutschen

Hier gibt es mehr Infos zu den einzelnen Projekten 

Auswahl der Lesungen, Aktionen und sonstigen öffentlichen Veranstaltungen

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